Digital in 2016 | TEIL 1

Menschen mit Smartphone in der Hand

Social Media Use 2016 – Knallharte Fakten zu unserem Business oder Warum Ihr die Profis braucht

Schon vom Global Digital in 2016 Report gehört? Die Profis haben für euch mal die wichtigsten Fakten zu Social Media aus der Studie zusammengefasst. Wichtigste Erkenntnis: Einfach Posten auf Facebook? Nicht mit der neuen mobilen Generation…
Die Digitalagentur wearesocial hat Ende Januar den „Digital in 2016“-Report veröffentlicht. Pralle 537 Seiten, die viele Zahlen und hübsche Grafiken zur Internet- und Social-Media-Nutzung weltweit bereitstellen. Als Profis haben wir uns den mal genauer angeschaut.

Hier kommen die wichtigsten Social-Media-Facts:
2,31 Milliarden Social Media User gibt es weltweit (Wirkt übersichtlich? Sieht ausgeschrieben allerdings so aus: 2.310.000.000) und
stolze 1,97 Milliarden Mobile Social Media User.

Wir lassen das jetzt mal so stehen. Damit dürfte auch die Frage nach der Relevanz sozialer Medien endgültig beantwortet sein.

wearesocial hat eine neue Statistik veröffentlicht.

wearesocial Statistik – Global Digital Snapshot – Januar 2016

Global User – Welche Nation hängt eigentlich bevorzugt in den Sozialen Medien rum? Und wie lange?

Da, auf der anderen Seite des großen Teichs, tümmeln sich nach wie vor die meisten Nutzer in den Sozialen Netzen. In den USA nutzen 59% der Gesamtbevölkerung Social Media, gefolgt von Südamerika mit 50%. Wir in Westeuropa sind mit 48% nah dran. Das steht in deutlichem Kontrast zu Zentralasien, wo gerade einmal 6% der Bevölkerung Social Media nutzen. Interessant ist natürlich auch, wieviel Zeit im internationalen Vergleich bei Facebook und Co. verbracht wird. Nope, es sind diesmal nicht die Amis. Tatsächlich verbringen die Filipinos durchschnittlich 3,5 Stunden täglich auf Sozialen Kanälen. Dagegen wirken die Japaner mit weniger als 20 Minuten am Tag fast schon offline. Um die ganzen Zahlen auch richtig einschätzen zu können, muss an dieser Stelle auch noch hinsichtlich der konkreten Sozialen Medien unterschieden werden. Ja, Facebook ist natürlich die Übermutter mit 1,5 Milliarden aktiven Accounts. Aber: andere Länder, andere Plattformen. In China wird als Alternative Tencent mit seinen Plattformen QQ, QZone und WeChat genutzt. In Südkorea wird sich über KakaoTalk ausgetauscht. Japaner nutzen bevorzugt LINE. Und in Russland sowie einigen benachbarten Staaten ist VKontakte nach wie vor die Nummer eins.

Deutlicher Shift: Social Media goes mobile

Handy, Schlüssel, Portmonee – sagen sich die Profis jedes Mal mantrenartig auf, bevor sie das Haus verlassen. Klar, mit Handy meinen wir das Smartphone. Wie sehr es für uns zum Alltagsgegenstand geworden ist, fällt uns meistens erst dann auf, wenn wir es nicht bei uns haben. Tatsächlich sind Smartphones und Tablets mittlerweile mit die wichtigsten Zugangsgeräte für Internet und Social Media. Über die Hälfte aller Facebook-User weltweit, nutzen Facebook sogar ausschließlich über mobile Geräte. Mehr als ein Viertel dieser mobile User leben in Ost- und Südostasien, was vor allem mit der Infrastruktur im Südpazifischen Raum zusammenhängt. Ganz an der Spitze steht dabei Südkorea: 38.400.000 Menschen, stolze 76% der Gesamtbevölkerung, nutzen hier Social Media über ihr Smartphone oder Tablet.
Dass wir Social Media zunehmend bzw. ausschließlich über mobile Geräte nutzen, ist eine fundamentale Veränderung: Wir rufen Informationen anders ab. Wir konsumieren anders. Wir nutzen viel häufiger Messenger. Jüngstes Beispiel: WhatsApp knackte Anfang Februar die 1-Milliarde-Nutzer-Marke. Auch der Facebook-Messenger wächst und hat bereits derzeit über 800 Millionen aktive Accounts.

What’s up mit den Messengern? Was bedeutet das für meine Social Media Strategie?

Eine steigende Nutzung von Messengern bedeutet: Die Kommunikation verläuft sehr privat. Wenige Informationen, wenn überhaupt, sind für Außenstehende sichtbar. Das bedeutet, die Art und Weise, wie mit den Usern in Kontakt getreten wird, muss überdacht werden. Ganz falsch: „Ok, wenn die User jetzt eh weniger bei Facebook rumhängen, lass ich mein Unternehmensprofil mal vor sich hin schimmeln.“ Immer noch ziemlich falsch: „Schön, wenn die User jetzt eh nicht mehr mit mir öffentlich kommunizieren, ballern wir die mit noch mehr passivem Content zu.“
Stattdessen empfehlen die Profis: Bleibt im Gespräch! Menschen vertrauen nach wie vor am meisten persönlichen Empfehlungen. Deshalb müsst ihr einen Weg finden, die Gespräche in den privateren Kanälen zu inspirieren. Gelungene Beispiele zeigen wir euch im nächsten Beitrag. Die beste Strategie für euch finden wir natürlich gern gemeinsam heraus.

UND HIER GEHT’S ZUM 2.TEIL | Wie bleibt ihr im Gespräch – und wie bleibt ihr im Social Web präsent …

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